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Personal

Mitarbeiterführung will gelernt sein

Die Betriebsberater der Handwerkskammer Koblenz, stehen den Mitgliedsbetrieben für eine individuelle Beratung kostenfrei zur Seite und informieren im Bereich der Fachkräftegewinnung, Mitarbeiterbindung oder zum Thema „Einführung einer Arbeitgebermarke“.

Die Ausbildungsberater stehen im persönlichen Kontakt mit den Ausbildern und Lehrlingen und beraten individuell und praxisnah zu allen Fragen vor und während der Ausbildung, sowohl telefonisch als auch in den Berufsbildungszentren der Handwerkskammer oder vor Ort im Unternehmen.

Fachkräftegewinnung & -sicherung

Mitarbeiterakquise und Mitarbeiterbindung

Der Erfolg eines Unternehmens hängt in hohem Maß von den passenden Mitarbeitern ab. Handwerksbetriebe müssen das richtige Personal finden, betriebskonform qualifizieren und weiterbilden sowie geeignete Mitarbeiter möglichst nachhaltig an das Unternehmen binden. Dies wird zunehmend schwieriger: Auf dem Arbeitsmarkt werden heute bereits in vielen Regionen die Fachkräfte knapp, die demografische Entwicklung tut ein Übriges.

Zudem haben sich die Einstellungen und Wünsche der Mitarbeiter gewandelt: Ging es früher im Wesentlichen um die richtige Bezahlung, legen heute die Beschäftigten genau so hohen Wert auf flexible Arbeitszeiten, Arbeitssicherheit und Gesundheitsmanagement, Möglichkeiten der persönlichen Weiterentwicklung und Qualifikation oder eine wertschätzende Unternehmenskultur. Hilfreich ist hierbei der Aufbau einer sogenannten Arbeitgebermarke.

Ansprechpartner

Daniela Becker-Keip
Diplom-Betriebswirtin (FH)

Telefon 0261 398-257
beratung@hwk-koblenz.de

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Projekt zur Fachkräftesicherung

Die Fachkräftesicherung ist im rheinland-pfälzischen Handwerk eine wichtige Aufgabe. Das Projekt „Handwerk attraktiv Rheinland-Pfalz“, initiiert von den rheinland-pfälzischen Handwerkskammern und gefördert vom Wirtschaftministerium in Rheinland-Pfalz, soll helfen Fachkräfte für das Handwerk zu gewinnen und zu sichern.

Handwerk ist attraktiv, weil…
  • es Werte vermittelt, Sinn stiftet und Leidenschaft voraussetzt.
  • ich gestalten und etwas erschaffen kann.
  • Teamarbeit und familiäres Miteinander gefördert werden.
  • ich lokal und global arbeiten kann: Handwerk öffnet die Welt!
  • es eine starke Säule der Gesellschaft bildet und das Ehrenamt fördert.
  • die Entwicklungschancen sehr gut sind: Karriere mit Lehre!

Zielsetzung des Projekts

Die Vielfalt des Handwerks stärker herausstellen und das große Potential junger Menschen, Frauen, älterer Mitarbeiter und Menschen mit Migrationshintergrund stärker nutzen.

Handwerk attraktiv Rheinland-Pfalz

© TylerOlson / Fotolia.com

„Handwerk attraktiv Rheinland-Pfalz“ unterstützt Handwerksbetriebe, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und ihre Außendarstellung als attraktives Unternehmen zu verbessern. Unabhängig davon, ob Handwerksbetriebe geeignete Mitarbeiter, einen Nachfolger suchen oder Fachkräfte an ihr Unternehmen binden wollen, ergänzt dieses Projekt das bereits bestehende breite Beratungsangebot der Handwerkskammern.

Vielfalt im Handwerk: Du bist dabei!

Der Film zum Projekt „Handwerk attraktiv Rheinland-Pfalz“
„Handwerk ist attraktiv, weil…“

Im Handwerk bieten sich viele Möglichkeiten der Ausbildung, Weiterqualifizierung und des Aufstiegs. Das Handwerk arbeitet auf höchstem technischem Niveau und stellt zukunftsweisende Weichen. „Sei mit dabei!“.

Wir bieten kostenfrei an:
  • Beratung
  • Coaching
  • Netzwerkkommunikation
  • Unterstützung durch Öffentlichkeitsarbeit

Projektförderung
Das Projekt wird gefördert durch das Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz.

MSAGD

Arbeitgebermarke

Der Aufbau einer Arbeitgebermarke

Wie der Name Arbeitgebermarke oder als Fachbegriff Employer Branding schon vermuten lässt, gilt es sich einen guten Ruf – eine Marke – aufzubauen, die Rückschlüsse über Ihre Qualifikation als Arbeitgeber ziehen lässt.

Unterteilen lässt sich die Arbeitgebermarke hinsichtlich zweier Perspektiven: Zum einen das interne Employer Branding, welches sich auf die Mitarbeiterbindung bezieht und zum anderen das externe Employer Branding, welches das Ziel der Rekrutierung neuer Mitarbeiter in den Fokus stellt.

Detaillierte Informationen zum Thema „Fachkräfte im Handwerk – Arbeitgebermarkenbildung“ sind bei der Betriebsberatung auf Anfrage erhältlich.

Ansprechpartner

Alexander Baier
M. Sc.

Telefon 0261 398-242
beratung@hwk-koblenz.de

Links

Meldepflichten des Unternehmers

Bei der Einstellung von Mitarbeitern muss der Arbeitgeber verschiedene Einrichtungen informieren und Meldungen abgeben

Sobald Sie Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen beschäftigen, auch bei geringfügig Beschäftigten, müssen Sie verschiedene Meldepflichten beachten. Zunächst müssen Sie bei der für Sie zuständigen Arbeitsagentur eine Betriebsnummer beantragen. Diese ist Grundlage für die Meldung zur Sozialversicherung. Ebenso muss das Unternehmen ab einem (1) Mitarbeiter sicherheitstechnisch und arbeitsmedizinisch betreut werden. Zu diesen Fragen beraten wir Sie auch gerne persönlich. Einen Überblick darüber, welche Pflichten Sie als Arbeitgeber erfüllen müssen, gibt Ihnen das nebenstehende Merkblatt „Beschäftigung von Mitarbeitern“.

Mitarbeiterführung

Motivierte Mitarbeiter/innen sind ein wichtiges Betriebspotenzial

Ihre Mitarbeiter spiegeln das Gesamtbild Ihres Unternehmens wieder. Sie haben meist den direkten Kontakt zu den Kunden und tragen entscheidend zum Unternehmenserfolg bei. Der Erfolgsfaktor Mitarbeiter sollte daher nicht unterschätzt werden.

Optimale Mitarbeiterführung beginnt bereits bei der Personalsuche und –auswahl und setzt sich in den Mitarbeitergesprächen fort. Schritt für Schritt machen Sie aus Ihren Mitarbeitern ein Erfolgsteam, das Ihre persönliche qualifizierte Arbeitsausführung fortsetzt. Dabei müssen unterschiedliche Zielgruppen unterschiedlich geführt werden. Was erwartet die Generation Y von einem erfolgreichen Unternehmen? Wie können ältere Mitarbeiter zielgerichtet motiviert werden?

Erfolgreich „Führen“ kann man lernen - detaillierte Tipps zur Mitarbeiterführung gibt unser Merkblatt „Mitarbeiterführung“.

Beruf & Familie

Vereinbaren von Beruf und Familie oder Beruf und Pflege

Familienbewusste Maßnahmen im Betrieb führen nachweisbar zu einem betriebswirtschaftlichen Nutzen. Dies zeigen zahlreiche Studien. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird zukünftig, gerade auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der Problematik der Fachkräftesicherung, an Bedeutung gewinnen. Mehr als drei Viertel aller Handwerksbetriebe sind Familienbetriebe und grundsätzlich für das Thema sensibilisiert. Familienfreundliche Maßnahmen werden häufig schon umgesetzt, der Betrieb ist sich dessen aber nicht bewusst. Aus diesem Grund wird Familienfreundlichkeit im Handwerksbetrieb heute oft noch nicht ausreichend kommuniziert; sei es bei den Mitarbeitern selbst oder in der Öffentlichkeit.

Zahlreiche Informationen zum Thema der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und einer familienorientierten Personalpolitik, um qualifizierte Mitarbeiter zu binden oder Nachwuchskräfte zu gewinnen, finden Sie in unserem Merkblatt "Familienfreundliche Unternehmen" oder auf nebenstehenden Internetseiten

Frauen im Handwerk

Unternehmerin im Handwerk sein

Immer mehr Frauen suchen den Weg in die Selbstständigkeit oder führen bereits erfolgreich ein Unternehmen. Heute wird jeder fünfte Betrieb im Kammerbezirk Koblenz von einer Frau geführt, Tendenz steigend. Der strukturelle Wandel in unserer Gesellschaft und die Entwicklung des Handwerks hin zum modernen Dienstleister bieten zunehmend neue Chancen für Frauen. Diese vielfältigen Möglichkeiten und Perspektiven möchte die Handwerkskammer Koblenz aktiv unterstützen.

Unternehmerischer Erfolg durch gezielte Vorbereitung und Planung

Wir möchten Sie auf Ihrem Weg zum Erfolg, sei es als Existenzgründerin, Jungunternehmerin, langjährige Unternehmerin oder mitarbeitende Ehefrau/Partnerin unterstützen. Nutzen Sie unseren individuellen, umfassenden, kostenfreien Beratungsservice!

Die BeraterInnen der HwK Koblenz geben Hinweise bezüglich der Stärken und möglichen Schwachstellen Ihres geplanten Existenzgründungsvorhabens oder Ihres bestehenden Konzeptes, suchen gemeinsam nach geeigneten Lösungswegen und beraten in allen betriebswirtschaftlichen Fragen. Zu vielen Themen und Fragestellungen gibt es darüber hinaus detaillierte Checklisten, Merkblätter und Informationsbroschüren.

In dem Beraterteam der HwK Koblenz sind mehrere Frauen vertreten. Diese kennen die Probleme und Hürden, aber auch die Chancen und Vorteile, weiblicher Gründerinnen oder Unternehmerinnen aus erster Hand und können Sie individuell beraten. Möchten Sie gerne von „Frau zu Frau“ beraten werden, sprechen Sie uns bitte an.

Unternehmerfrauen im Handwerk

Die mitarbeitenden Ehefrauen oder Partnerinnen in Handwerksbetrieben tragen entscheidend zum Erfolg der Unternehmen bei. Sie organisieren sich im Kammerbezirk Koblenz in 8 Arbeitskreisen der Unternehmerfrauen im Handwerk mit mehr als 300 Mitgliedern. Ziele der Unternehmerfrauen sind die berufliche Weiterbildung sowie der Erfahrungsaustausch.

Projekte rund um das Thema „Frauen“

Die Handwerkskammer Koblenz unterstützt zahlreiche Initiativen zur Förderung und Stärkung der Frauen im Handwerk sowie zur Steigerung der Anerkennung ihrer Leistungen für das Handwerk, z.B. in folgenden Projekten:

  • Mitglied des Landesarbeitskreises zur Förderung von Gründerinnen und Unternehmerinnen in Rheinland-Pfalz MWKEL Rheinland-Pfalz
  • Unterstützung der Arbeitskreise der Unternehmerfrauen im Handwerk im Kammerbezirk Koblenz
  • Unterstützung der Kampagne „Plan-W – Wiedereinstieg hat Zukunft“ des MASGFF Rheinland-Pfalz
  • Unterstützung der bundesweiten Gründerinnenagentur unter www.gruenderinnenagentur.de und des bundesweiten Aktionstags „Nachfolge ist weiblich!“
  • Unterstützung des bundesweiten „Girls-Day“ mit Angeboten für Mädchen

Handwerk vital und demografiefest

Zur Stärkung von kleinen und mittleren Handwerksunternehmen

Demografischer und technologischer Wandel beginnen das Handwerk als Wirtschaftszweig nachhaltig zu beeinflussen: Lehrstellen bleiben frei; hoch technisierte und anspruchsvolle Arbeitsplätze können nicht mit passenden Bewerbern besetzt werden; gleichzeitig verlangt der Fachkräftewettbewerb und die zunehmende Alterung der Belegschaften bei Verlängerung der Lebensarbeitszeit auf 67 Jahre Maßnahmen zur Bindung der Mitarbeiter und Reduzierung von Ausfallzeiten.

Das Projekt Hvd – Handwerk: vital und demografiefest verfolgt dabei zwei Ansätze zur Stärkung von kleinen und mittleren Handwerksunternehmen (KMU):

Der vitruvianische Mensch von Leonardo

© ag visuell / Fotolia.com

  • Sensibilisierung zur Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) sowie spezieller präventiver gesundheitsfördernder Maßnahmen mit Implementierung von „Gesundheit“ in die Unternehmensethik.
  • Unternehmenskommunikation sowie praktische Angebote (Impulsvorträge, Seminarreihe, Veranstaltungen) und Öffentlichkeitsarbeit (Newsletter, Präsentation attraktiver Betriebe, Netzwerkbildung).

Zielsetzung des Projektes

Projektziel ist, KMUs für die Notwendigkeit der Mitarbeiterbindung zu sensibilisieren und durch einzel- und überbetriebliche Information sowie Qualifizierungsangebote auf zukünftige Herausforderungen des Arbeitsmarktes vorzubereiten. Ansprache und Zielerreichung erfolgen dabei über Schulungen zu zukunftweisenden Themen, Organisation geeigneter Netzwerke, Entwicklung von Transfermedien sowie gezielte Vorortinformation im Unternehmen. Ein interdisziplinäres Team von Experten aus den Bereichen Arbeitssicherheit/-schutz, Betriebliches Gesundheitsmanagement und Personalentwicklung arbeitet zusammen, um die Themen ganzheitlich anzugehen.

Newsletter des Projektes

Bisher sind folgende Newsletter erschienen:

Ansprechpartner

Dr. Lothar Greunke
Projektleiter
Handwerk vital und demografiefest

Telefon 0671 894013-812
Telefax 0671 894013-888
dr-lothar.greunke@hwk-koblenz.de

Anmeldung zum Newsletter Handwerk vital und demografiefest

Projektförderung

MSAGD
ESF RLP
EU

Das Projekt Handwerk – vital und demografiefest wird gefördert aus Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz (Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Demographie) und der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds). Mit einem Klick auf die jeweiligen Logos gelangen Sie auf die Internetseiten der Projektförderer.

Trauerbegleitung

Trauer- und Krisenbegleitung am Arbeitsplatz

Nicht nur der Tod des Inhabers, sondern auch das Ableben eines leitenden Mitarbeiters oder nahen Angehörigen eines Mitarbeiters stellt eine besondere Situation im Betrieb da. Sind Sie auf Trauer- und Krisensituationen Ihrer Mitarbeiter vorbereitet? Sicherlich, bei einem Trauerfall spricht die Geschäftsleitung ihr Beileid aus, die Belegschaft nimmt Anteil, man klopft dem Mitarbeiter oder Kollegen aufmunternd auf die Schulter.

Damit Trauer nicht zum „Störfall“, damit der Trauernde auch innerhalb des Arbeitsprozesses menschlich und sozial aufgefangen wird, haben die Handwerkskammer Koblenz und die Bezirksärztekammer Koblenz in einer gemeinsamen Initiative ein Angebot entwickelt. Es sind Hilfsangebote, die Verständnis, Rücksichtnahme und eine einfühlsame Begleitung des Trauernden ermöglichen. Zugleich werden aber auch firmenorientierte Leitziele, z. B. Qualitätssicherung, nicht außer Acht gelassen. Der Flyer „Krisen- und Trauerbegleitung am Arbeitsplatz“ informiert über die gemeinsamen Angebote.

Weiterführende Links

Ansprechpartner

Barbara Koch
Projektteam Trauerbegleitung

Telefon 0261 398-141
Telefax 0261 398-937
trauerbegleitung@hwk-koblenz.de

BMWI

Dieses Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.