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Nachfolgend finden Sie unsere aktuellen Mitteilungen.
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08/2026: Sommersaison im Handwerk: Ferienjobber beschäftigen – aber richtig!
Schüler und Studenten sind in den Sommerferien eine wertvolle Unterstützung im Betrieb. Doch wer dabei die rechtlichen Spielregeln nicht kennt, riskiert schnell Ärger. Deshalb sollte jeder Chef diese Regeln kennen:
Das Wichtigste im Überblick:
- Mindestalter: Grundsätzlich erst ab 15 Jahren – für Jüngere gelten strenge Sonderregeln!
- Arbeitszeit: Max. 8 Std./Tag, 40 Std./Woche – kein Wochenende, keine Nachtarbeit
- Ruhepausen: Ab 4,5 Std. Arbeitszeit: 30 Min. Pause Pflicht
- Arbeitsschutz: Sicherheitsunterweisung vor dem ersten Tag – schwere oder gefährliche Arbeiten sind verboten
- Befristeter, schriftlicher Vertrag: Muss vor Arbeitsbeginn vorliegen – Laufzeit max. 3 Monate / 70 Arbeitstage; bei Minderjährigen muss ein Sorgeberechtigter mit unterschreiben!
- Anmeldung: Bei der Minijobzentrale und per DEÜV-Verfahren – nicht vergessen!
- Urlaub: Auch Ferienjobber haben anteiligen Urlaubsanspruch!
- Mindestlohn: Gilt – mit Ausnahmen für Minderjährige ohne Berufsabschluss
- Steuern & Sozialabgaben: Kurzfristige Beschäftigung kann sozialversicherungsfrei sein – aber Vorsicht bei Vorjobs oder anschließender Ausbildung!
Unsere Empfehlung: Klären Sie vor dem ersten Arbeitstag, ob der Ferienjobber bereits anderweitig gearbeitet hat oder anschließend eine Ausbildung beginnt – das kann die Sozialversicherungsfreiheit gefährden!
Weitere Mitteilungen
Im Folgenden finden Sie weitere Informationen und Aktuelles zu den rechtlichen Themen, die bei uns aufschlagen.
- Der Arbeitgeber organisierte die Veranstaltung
- Die Feier fand in den Geschäftsräumen statt
- Rund 300 Gäste, aber nur wenige private Gäste des Mitarbeiters
Die Veranstaltung wurde als betriebliche Feier eingestuft. Damit waren nur die auf den Mitarbeitenden und seine privaten Gäste entfallenden Kosten relevant.
Der Bundesfinanzhof ging sogar noch weiter: Er qualifizierte die gesamte Veranstaltung als Feier des Arbeitgebers, sodass keine der Aufwendungen als Arbeitslohn zu versteuern waren.
Fazit: Die steuerliche Bewertung hängt stark vom Gesamtbild ab, insbesondere davon, wer Gastgeber ist, wie die Gästeliste zusammengesetzt ist und wo die Veranstaltung stattfindet. Unternehmen sollten diese Kriterien bei der Planung im Blick behalten.
- sicherheitsrelevante Besonderheiten von Hochvoltsystemen
- Hinweise zum fachgerechten Bergen verunfallter Elektrofahrzeuge
- Anforderungen an Abschleppen und Transport
- Abgrenzung der Zuständigkeiten und typische Gefährdungslagen
Der Leitfaden richtet sich ausdrücklich an Handwerksbetriebe und Serviceunternehmen, die im Schaden- oder Pannenfall mit Elektrofahrzeugen in Berührung kommen, und unterstützt dabei, Risiken zu minimieren und rechtssicher zu handeln.
Hier geht’s direkt zum Download der Handlungsempfehlung:
www.vdik.de/wp-content/uploads/2025/12/251201_Handlungsempfehlung.pdf
Seit dem 1. Januar 2026 gehört das Friseur- und Kosmetikgewerbe offiziell zu den im Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG) aufgeführten Schwerpunktbranchen.
Das müssen Arbeitgeber jetzt beachten:
- Sofortmeldung des Arbeitsbeginns neuer Beschäftigter (inkl. Auszubildender) an die Datenstelle der Rentenversicherung
- Schriftlicher Hinweis an Beschäftigte auf die Mitführungs- und Vorlagepflicht von Ausweispapieren
- Arbeitszeitdokumentation für alle Beschäftigten (Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit
- Aufbewahrung der Arbeitszeitnachweise für zwei Jahre
- Mitwirkungs- und Duldungspflichten bei den Kontrollen des Zolls
- Papierform mit Unterschrift für neue Arbeitsverträge und wesentliche Vertragsänderungen
Das müssen Arbeitnehmer jetzt beachten:
- Mitführungs- und Vorlagepflicht von Ausweispapieren während der Arbeitszeit
- Mitwirkungs- und Duldungspflichten bei Zollkontrollen
- Die aus unserer Sicht wichtigsten Neuerungen haben wir Ihnen in diesem Infoblatt zusammengefasst.
Mit dem Steueränderungsgesetz 2025 wurde der Umsatzsteuersatz für Verpflegungsdienstleistungen (ausgenommen Getränke) ab dem 1.1.2026 dauerhaft von 19 % auf 7 % abgesenkt.
Davon profitieren insbesondere Handwerksbetriebe wie Bäckereien, Konditoreien, Fleischereien und Eishersteller, die Tische und Stühle zum Vor-Ort-Verzehr bereithalten – ebenso Catering- und Partyservice-Anbieter.
Der ZDH hat hierzu ein kompaktes Merkblatt erstellt.
Hier finden Sie Beiträge aus den vergangenen Jahren: