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Projekt Handwerk integriert Migranten wird fortgesetzt![]() Für Kfz-Mechanikermeister Saban Bürü aus Koblenz ist Ausbildung Ehrensache. Für ihn zählen Kontaktfreude und positives Auftreten mehr als Schulzeugnisse. Foto: HwK KOBLENZ. Das Projekt „Handwerk integriert Migranten“ (HiM) wird auch 2010 fortgesetzt. Ziel des von der Handwerkskammer Koblenz 2007 initiierten und aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds) und dem Land Rheinland-Pfalz (Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau sowie dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen) geförderten Projektes ist es, Betriebsgründungen von Migranten zu unterstützen, jugendliche Migranten in ein Ausbildungsverhältnis zu integrieren, Fachkräfte zu qualifizieren und vor allem die Öffentlichkeit für die Situation Jugendlicher mit Migrationshintergrund (Mh) zu sensibilisieren. In dem Projektzeitraum von Oktober 2007 bis Dezember 2009 wurden durch interne Infoveranstaltungen, Veranstaltungen in Schulen und Vereinen sowie durch Einzelgespräche etwa 400 Jugendliche mit Migrationshintergrund über das Projekt informiert. 113 Jugendliche und 52 Eltern nahmen eine individuelle Beratung in Anspruch. Im Zeitraum 2008/2009 waren 40 Jugendliche und 2009/2010 bisher 42 Jugendliche in regelmäßiger Betreuung durch HiM. Durch HiM wurden 52 Jugendliche mit Migrationshintergrund in Ausbildungsverhältnisse vermittelt. Über 40 Prozent der vermittelten Jugendlichen sind weiblich. Ein noch höherer Prozentsatz zeigt sich bei noch nicht vermittelten Mädchen, die generell Unterstützung bei der Überzeugungsarbeit ihrer Familien benötigen. 140 Tutoren sind bereit, im Projekt mitzuarbeiten. Für die Ausbildungsjahre 2008/2009 und 2009/2010 wurden rund 100 (zum großen Teil zusätzliche) Ausbildungsplätze für Jugendliche mit Mh durch die Betriebe bereitgestellt. Zehn Ausbildungsabbrüche konnten durch die Arbeit der im Projekt engagierten Berater verhindert und in mehreren Fällen Konfliktsituationen rechtzeitig vor einer Eskalation geschlichtet werden. Bemerkenswert ist, dass bei etwa der Hälfte der Abbruchsverhinderungen Betriebe die Mitarbeiter von HiM um Hilfe baten, obwohl man vorher noch keinen Kontakt hatte. Neun Betriebsinhaber haben aufgrund der Beratung von HiM einen Ausbildereignungsschein (ADA-Schein) gemacht, der es ihnen erlaubt, auszubilden. Sieben weitere haben fest vor, demnächst ebenfalls den ADA-Schein zu erwerben. Informationen zu HiM bei der HwK Koblenz, Tel.: 0261/ 398-329, Fax: -989, E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können Stand: 23.02.2010 |