Sie befinden sich aktuell auf der Seite: "Handwerkskammer Koblenz - Persönlich vorankommen und aufsteigen bis zur Selbstständigkeit"



Bildimpression aus dem Handwerksberuf Kraftfahrzeugservicemechaniker
Sie sind hier: Start slash Presse & Medien slash Pressemitteilungen slash Persönlich vorankommen und aufsteigen bis zur Selbstständigkeit

Ausbildung 2010

Ausbildung 2010

Zur Ausbildungsinitiative

Handwerk Special

Handwerk Special

Zur aktuellen Ausgabe

Foto-Galerie

nacht-der-technik-markt-der-moeglichkeiten_2009060
 Pfeil Nacht der Technik 2009
Persönlich vorankommen und aufsteigen bis zur Selbstständigkeit PDF Drucken E-Mail

HwK Koblenz legt Ergebnisse der Meisterbefragung unter den Absolventen 2008/09 vor

Der Meisterbrief ist eine entscheidende Grundlage für die Selbstständigkeit im Handwerk. Grafik: www.morgen-meister.de
Der Meisterbrief ist eine entscheidende Grundlage für die Selbstständigkeit im Handwerk. Grafik: www.morgen-meister.de

Koblenz. Zu einem großen Tag wird der 7. März für 1.146 Jungmeister. Sie haben in den Jahren 2008 und 2009 erfolgreich ihre Meisterprüfung vor der Handwerkskammer (HwK) Koblenz abgeschlossen und erhalten im Rahmen einer Feierstunde in Koblenz ihren „Großen Befähigungsnachweis“, den Meisterbrief.

Erst nach erfolgreichem Bestehen aller vier Prüfungsteile aus den gewerkbezogenen, fachpraktischen und fachtheoretischen Teilen I & II, den berufsübergreifenden Teilen III & IV mit Betriebswirtschaft und Recht sowie Berufs- und Arbeitspädagogik (Ausbildereignung) dürfen sie den Meistertitel führen.

Ein Blick in die Statistik belegt, dass das Interesse am Meisterbrief auf hohem Niveau konstant geblieben ist. Nach einer geringen Abnahme der Meisterprüfungen im Vorfeld der Novellierung der Handwerksordnung von 2004 – sie strich in 53 Berufen den Meisterbrief als Voraussetzung für die selbstständige Ausübung des Handwerks – ist die Nachfrage nach dieser fachlichen und unternehmerischen Fortbildung wieder angestiegen.

Wege zum und Ziele mit dem Meisterbrief

Berufliches Vorankommen geben 65 Prozent und persönlichen Aufstieg 53 Prozent der Jungmeister als Motiv für die Meisterprüfung an. Neben der Selbstständigkeit sehen sie im Meisterbrief die Basis für verantwortliche Aufgaben als Führungskraft im Angestelltenverhältnis.

Zur Finanzierung der Vorbereitungszeit beanspruchen 60 Prozent Meister-BAföG, 54 Prozent wenden eigene finanzielle Mittel auf. Mehr als drei Viertel der Meisterschüler verfügen über den Schulabschluss der mittleren Reife oder höher. Zum Zeitpunkt der Meisterprüfung haben die Absolventen durchschnittlich sechs Jahre als Gesellen gearbeitet.

Hohe Gründungsquoten haben im Handwerk Tradition. Ausschläge nach oben oder unten folgen der jeweiligen Konjunkturlage und einem generellen Trend im Gründungsgeschehen. Mit 42 Prozent strebt – wie in den Vorjahren – fast die Hälfte des aktuellen Meisterjahrgangs in die Selbstständigkeit. Knapp ein Zehntel ist bereits selbstständig, für die anderen steht dieser Schritt in absehbarer Zeit an. Die bereits selbstständigen Jungmeister beschäftigen im Schnitt drei Mitarbeiter und einen Lehrling.

Die ersten Zehn in der Berufswahl

Bei allen bestandenen Meisterprüfungen der Jahrgänge 2008/09 verteilen sich 82 Prozent auf zehn Berufe. Sie variieren von Jahrgang zu Jahrgang, bleiben im Wesentlichen aber immer vertreten. Ausgehend von der ursprünglichen Berufswahl spielen dabei die Attraktivität des gewählten Berufes, finanzielle Möglichkeiten, die Nachfrage am Markt und aktuelle Tendenzen in der Arbeitswelt eine Rolle.

An der Spitze steht das Kfz-Technikerhandwerk mit 203 bestandenen Prüfungen, gefolgt von den Dachdeckern (149) und Augenoptikern (135) – für die beiden letztgenannten Berufe mit ihren überregionalen Fachschulen in Mayen und Diez und Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet stellt die HwK Koblenz den Meisterprüfungsausschuss.

Die weiteren Plätze belegen die Feinwerkmechaniker (105), Elektrotechniker (93), Friseure (67), Installateure und Heizungsbauer (62) und Metallbauer (58), gefolgt von den Malern und Lackierern (36) und Tischlern (29).

Informationen für Existenzgründer im Handwerk bei der HwK-Betriebsberatung, Tel.: 0261/ 398-251, Fax: -994, E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Informationen und Anmeldung zu allen Meisterkursen bei der HwK-Meisterakademie, Tel.: 0261/ 398-415, Fax: -990, E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , Internet: www.hwk-koblenz.de/meister

Stand: 04.03.2010