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Feuerwehr und Handwerk arbeiten bei neuem Projekt im Sinne des Nachwuchses zusammen | Feuerwehr und Handwerk arbeiten bei neuem Projekt im Sinne des Nachwuchses zusammen |
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„Technik-Workshops Jugendfeuerwehr“ bieten handwerkliches und technisches Know-how plus Berufsinformation![]() Start der Zusammenarbeit von Feuerwehr und Handwerk (v.l.): HwK-Hauptgeschäftsführer Alexander Baden, Otto Fürst, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes, Landesjugendfeuerwehrwart Matthias Görgen, Innenminister Karl Peter Bruch und HwK-Präsident Werner Wittlich. Foto: Juraschek Pressebild KOBLENZ. Mit einem neuen Projekt für die Nachwuchsgewinnung und -schulung beschreiten Feuerwehr und Handwerk im nördlichen Rheinland-Pfalz Neuland: In Workshops werden junge Feuerwehrleute gezielt im handwerklich-technischen Bereich geschult und können ihr Zusatzwissen in die Arbeit der Wehren einbringen und schnuppern zugleich in handwerkliche Berufe hinein. Zusätzlich werden sie durch die HwK-Experten über die Berufsvielfalt und die Ausbildung im Handwerk informiert. Im Kompetenzzentrum für Gestaltung, Fertigung und Kommunikation der Handwerkskammer Koblenz stellten jetzt die Partner von Handwerk, Feuerwehr und Politik das neue Projekt vor. „Handwerk und Feuerwehr sind traditionell eng miteinander verbunden“, begrüßte HwK-Präsident Werner Wittlich die Vertreter der Medien, der rheinland-pfälzischen Feuerwehr und des Handwerks aus dem Kammerbezirk der HwK Koblenz. „Unter den Feuerwehrleuten sind viele Handwerker. Handwerksbetriebe unterstützen das Engagement ihrer Mitarbeiter, die sich bei den Wehren einbringen und im Notfall den Betrieb verlassen müssen. Handwerk und Feuerwehr sind also Partner und es ist nahe liegend, dass wir gemeinsam den Nachwuchs schulen und ihm auch ein Plus bei der Berufswahl anbieten können.“ „Handwerk und die Arbeit bei den Wehren setzen Teamarbeit voraus, um erfolgreich agieren zu können“, beschrieb auch Hauptgeschäftsführer Alexander Baden die Gemeinsamkeiten der Partner. „Handwerkskammer und Landesfeuerwehrverband treten nun ihrerseits als Mannschaft auf – im Sinne des Nachwuchses bei den Wehren und im Handwerk.“ Eine Partnerschaft, die auch der rheinland-pfälzische Innenminister Karl Peter Bruch lobte: „Von der Zusammenarbeit und den konkreten Inhalten der Workshops profitieren die jungen Menschen und deshalb unterstützt die Politik in ganzer Breite diese Initiative. Das ist keine parteipolitische Unterstützung, sondern die des rheinland-pfälzischen Parlaments.“ Auch Otto Fürst, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz, sieht in der neuen Zusammenarbeit viele Vorteile für die jungen Feuerwehrleute. „Sie erhalten Einblick in Berufsfelder und können sich beraten lassen, welcher Handwerksberuf zu ihnen passt, welche Perspektiven sich mit der Ausbildung und darüber hinaus ergeben. Und natürlich sind die neu erworbenen Fähigkeiten im technischen Bereich für uns als Feuerwehr nutzbar. Also eine klassische Win-win-Situation.“ Der erfolgreiche Besuch der Workshops stellt nicht nur eine fachliche Bereicherung dar, sondern stärkt, ähnlich wie bei Feuerwehrleistungsabzeichen und Wettbewerben, die Attraktivität einer Mitgliedschaft bei der Jugendfeuerwehr. Die Jugendlichen erhalten nach erfolgreicher Teilnahme einen Bildungspass, aus dem hervorgeht, welche Module sie belegt haben. „Es ist eine zusätzliche Initiative der jungen Leute, die auch zeigt: Wir arbeiten an uns, wir sind bereit, in unserer Freizeit neues Wissen zu erlernen“, zeigte sich Landesjugendfeuerwehrwart Matthias Görgen begeistert vom Projekt. Damit stehe dieses Angebot für eine „engagierte Jugend, die sich motivieren lässt und auch Vorbild für andere Jugendliche ist“. Das neue Projekt ist modular mit den Bereichen Metalltechnik, Schweißtechnik sowie Bau- und Holztechnik aufgebaut und bietet eintägige Workshops für Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren. Diese Workshops werden in den Ausbildungswerkstätten der Handwerkskammer schulbegleitend samstags durchgeführt. Der modulare Aufbau bietet den Jugendlichen die Möglichkeit, mehrere Technik-Workshops ganz nach eigener Zeitplanung zu belegen. Ziel der „Technik-Workshops Jugendfeuerwehr“ ist die Vermittlung von technischem Know-how, um junge Leute für eine Berufstätigkeit im Handwerk zu motivieren, ihnen eine praxisnahe und erlebbare Berufswahlorientierung zu ermöglichen, die Berufsorientierung durch eine professionelle Ausbildungsberatung und Lehrstellenvermittlung der HwK-Spezialisten zu verbessern und gleichzeitig eine technische Weiterbildung für den späteren Einsatz bei der Feuerwehr anzubieten. Die Feuerwehren im Bereich des nördlichen Kammerbezirks, die zugehörigen Kreishandwerkerschaften und die Handwerkskammer Koblenz arbeiten hierbei zusammen. Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt im April in Bad Kreuznach starten die Technik-Workshops am 25. September 2010 nun für den gesamten Kammerbezirk mit einer großen Auftaktveranstaltung in den Berufsbildungszentren in Koblenz. Weitere Informationen zu den Techniker-Workshops Jugendfeuerwehr und Anmeldemöglichkeiten dazu, Tel.: 0261/ 398-344, E-Mail Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können sowie zu den Inhalten der Zusammenarbeit zwischen Handwerk und Feuerwehr bei der HwK-Pressestelle, Tel.: 0261/ 398-161, E-Mail Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können Stand: 13.07.2010 |