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Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (Ülu)

Termine, Infos und Ansprechpartner

Als Ergänzung zur fachpraktischen Ausbildung im Betrieb nehmen Auszubildende regelmäßig überbetriebliche Lehrgänge in den Berufsbildungszentren der Handwerkskammer wahr.

Eine lebendige und dynamische Arbeitswelt bringt unweigerlich Veränderungen mit sich: Neue Berufsbilder entstehen, bestehende Ausbildungsordnungen werden reformiert und modernisiert. Dies stellt Betriebe bei der Ausbildung des zukunftsfähigen Nachwuchses immer wieder aufs Neue vor Herausforderungen. Modernisierte Berufsbilder verlangen ein breiteres Spektrum an zu vermittelnden Kenntnissen, hochspezialisierte Betriebe verfügen über spezielles Knowhow und sind gleichzeitig gefordert, die klassischen Basics zu vermitteln.

Hier setzen die überbetrieblichen Lehrgänge an, die unter anderem eine Ergänzungs- und Ausgleichsfunktion übernehmen/beinhalten. In kleinen Gruppen vertiefen die Auszubildenden grundlegende Fertigkeiten ihres Berufs und lernen darüber hinaus modernste Maschinen und Technologien kennen.

Informationen zu den Inhalten der Ülu finden Sie weiter unten auf der Seite.

BMWI
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau

Für die überbetrieblichen Lehrgänge werden Zuschüsse gemäß den Förderrichtlinien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie des Landes Rheinland-Pfalz gewährt.

Ansprechpartner

Bernhard Skottki
Ülu allgemein

Telefon 0261 398-646
Telefax 0261 398-982
uelu@hwk-koblenz.de

Ansprechpartner

Jürgen Fuchs
Ülu Bau- und Ausbau

Telefon 0261 398-603
Telefax 0261 398-991
uelu.bau@hwk-koblenz.de

Ülu Lehrgänge (außer Bauberufe)

Weitere Links zur Ülu

Weitere Links zu den Bau- und Ausbauhandwerken

Fragen und Antworten zur Ülu

Themen, die hier nicht aufgelistet sind, beantworten wir gerne im persönlichen Gespräch.

Eine aktuelle Übersicht über die gängigsten Ausbildungsvergütungen finden Sie in unseren Berufsausbildungsinformationen.

  1. Vorab telefonische Information an Betrieb und Berufsbildungszentrum
  2. Krankmeldung im Original an Ausbildungsbetrieb
  3. Krankmeldung in Kopie oder per Telefax an das Berufsbildungszentrum

Ja,

  • in Koblenz im Kolpinghaus (Telefon 0261 42180),
  • in Bad Kreuznach im Hotel „Zur Klause“ (Telefon 0671 32159).

Gilt nur für Auszubildende, die keinerlei Fahrtmöglichkeiten nach Hause haben. Für Auszubildende, deren Betriebe Mitglied der Urlaubs- und Lohnausgleichskasse in Wiesbaden sind, werden die Übernachtungskosten übernommen.

Die Ausbildungsnachweiskarte, hier der Einlösungsschein, gilt für die Erstattung der überbetrieblichen Ausbildungskosten. Dieser Einlösungsschein ist vom Ausbildungsbetrieb der überbetrieblichen Ausbildungsstätte vor dem Besuch des ersten Lehrgangs auszuhändigen, und besitzt für die gesamte Ausbildungszeit Gültigkeit.

Mit Hilfe dieser Ausbildungsnachweiskarten werden die Lehrgangskosten, Internatskosten und Fahrgeld für Lehrlinge bei der Urlaubs- und Lohnausgleichskasse in Wiesbaden angefordert und abgerechnet. Dies gilt jedoch nur für Betriebe, die Mitglied bei der Urlaubs- und Lohnausgleichskasse in Wiesbaden sind.

Achtung, nur Bau- und Ausbaugewerke!
Auszubildenden, deren Betriebe Mitglied der Urlaubs- und Lohnausgleichskasse in Wiesbaden sind, werden die Fahrtkosten durch die Handwerkskammer erstattet. Antrag auf Fahrtkostenerstattung gem. Tarifvertrag und Verfahrenstarifvertrag für die Berufsausbildung im Baugewerbe vom 07. Februar 1979.

Jeder Auszubildende, der an der überbetrieblichen Unterweisung im Bauzentrum der Handwerkskammer Koblenz teilgenommen hat, hat Anspruch auf Erstattung der tatsächlich entstandenen Fahrtkosten zum Bauzentrum, höchstens jedoch bis zu dem Betrag, der für öffentliche Verkehrsmittel (günstigster Tarif) zu zahlen wäre.

Voraussetzung für die Erstattung der Fahrtkosten:
  1. Die räumlichen, fachlichen und persönlichen Bedingungen der o.a. Tarifverträge müssen erfüllt sein.
  2. Der für die Erstattung notwendige Einlösungsschein (Teil II der Ausbildungsnachweiskarte) muss, vom Ausbildungsbetrieb unterschrieben und abgestempelt, dem Bauzentrum vorliegen.
  3. Bei Benutzung von privaten Fahrzeugen ist die Fahrzeugart und das polizeiliche Kennzeichen anzugeben. Eine Fotokopie des Fahrzeugscheines und eine Bescheinigung der öffentlichen Verkehrsmittel über die Kosten der Fahrstrecke im Auszubildenden-Tarif ist unbedingt beizufügen. Ist der Fahrer nicht Halter des Fahrzeuges, ist eine Benutzungserlaubnis des Fahrzeughalters beizufügen.
  4. Die Höhe der tatsächlich entstandenen Fahrtkosten hat der Antragsteller dem Bauzentrum Koblenz durch Belege z.B. Fahrkarten, Schülerwochen- oder Monatskarten nachzuweisen.
  5. Bei Mitfahrern ist eine Quittung bzw. Bescheinigung des Fahrers vorzulegen.

Die Vorlage der o.g. Bescheinigungen sind bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel wie Bahn oder Bus sowie bei Benutzung von Motorrad, Moped, Mofa bzw. Fahrrad einmalig beim ersten Lehrgangsblock abzugeben. Bei Fahrgemeinschaften ist die Abgabe eines Fahrtkostenantrages durch den Fahrer bei jedem Lehrgangsblock erforderlich.

Die Fahrausweise sind sauber geordnet auf ein Sonderblatt geheftet mit dem Antrag einzureichen. Der Antragsteller versichert durch seine Unterschrift, dass anderweitig keine Fahrtkostenerstattung erfolgt und erfolgen wird.

Bei wissentlich falschen Angaben erlischt der Anspruch auf Fahrtkostenerstattung bzw. bereits erstattet Fahrgelder werden zurückgefordert.

In der Regel gibt es zwei Prüfungstermine (Sommer- und Winterprüfung) in Theorie und Praxis. Termine der praktischen Prüfungen, soweit diese im Bauzentrum bzw. in Bad Kreuznach stattfinden, können erfragt werden. Ansonsten können die örtlich zuständigen Kreishandwerkerschaften Auskünfte geben.

Grundkurse

Montag bis Donnerstag 7:45 bis 16:30, Freitag 7:45 bis 13:00

Fachkurse

Montag bis Donnerstag 7:45 bis 17:00, Freitag 7:45 bis 15:45

1. Lehrjahr = 17 Wochen + 3 Wochen Margenlehrgang (freiwilliger Zusatzlehrgang)
2. Lehrjahr = 11 Wochen + 2 Wochen Margenlehrgang (freiwilliger Zusatzlehrgang)
3. Lehrjahr = 4 Wochen